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Modellflugplatz Ranseredt
41. Wanderpokalfliegen F3A - 2010 Drucken E-Mail

Am 12. und 13. Juni 2010 wurde der internationale Innviertler Wanderpokal in der Klasse F3A auf dem Fluggelände der Schärdinger-Flieger-Union in Eggerding/Ranseredt zum 41. mal ausgetragen.
Die Veranstaltung war, so wie in den letzten Jahren, wieder international ausgeschrieben und zählt zum F3A-Worldcup.

 

Im Vorfeld hatten sich 36 Piloten aus 6 Nationen (Deutschland, Liechtenstein, Russland,Tschechien, Ungarn und Österreich) angemeldet.
Der weitest angereiste Teilnehmer aus Russland hatte mehr als 3200 Kilometer einfache Wegstrecke hinter sich gebracht.
Eine besondere Leistung, die es sicher hervorzuheben gilt!

Wie üblich, wird der Freitag vor einem Wettbewerbswochenende, von den Teilnehmern zum Training und zum Kennenlernen des Platzes genutzt.
Die Trainingswilligen fanden dabei gute Wetterbedingungen vor, der Flugplatz war entsprechend vorbereit und so konnten die Piloten bis zum Einbruch der Dunkelheit ihr Pensum absolvieren.

Die Wetterfrösche hatten für den Samstag heißes Sommerwetter angesagt, der Sonntag sollte etwas durchwachsener werden.
Am Samstagmorgen konnten bei herrlichem Sonnenschein, die Jury, der Wettbewerbsleiter die Punkterichter und die Teilnehmer begrüßt werden.

Die Wettbewerbsleitung lag, wie schon in den letzten Jahren, in den bewährten Hände von Heinz Kronlachner, der sehr umsichtig den Wettbewerb leitete.
Pünktlich um 9:00 Uhr wurde der erste Pilot zum ersten Wertungsflug des neuen F3A-Programmes P11 aufgerufen.
Auf Grund des relativ großen Teilnehmerfeldes war es notwendig, mit großer Disziplin Flug für Flug abzuwickeln.
Das schöne, ruhige Sommerwetter bereitete den Teilnehmern keine Schwierigkeiten und so konnte sich jeder von der besten Seite zeigen.

Am Ende des ersten Durchganges waren die Spitzenpiloten nur durch wenige Punkte getrennt.
Der deutsche Kaderpilot Günther Ulsamer konnte den ersten Durchgang für sich entscheiden, knapp gefolgt von Markus Zeiner und dem Liechtensteiner Youngster Stefan Kaiser. Gerhard Mayr folgte auf Platz 4, er konnte im ersten Durchgang seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden.

Nach dem ersten Durchgang folgte eine kurze Mittagspause, pünktlich um 14:15 Uhr begann die Startnummer 13 mit dem zweiten Durchgang.
Die nun folgenden 15 Piloten hatten noch ähnlich gute Bedingungen wie vormittags, doch dann zogen dunkle Wolken auf und ein starker Seitenwind kam auf.
Alle weiteren Teilnehmer hatten wesentlich schwierigereVerhältnisse und konnten dadurch ihre Leistungen vom Vormittag nicht mehr wiederholen.
Schade für diese Piloten, aber so ist es einmal bei unserem Sport.
Gegen 19:00 Uhr war auch der zweite Durchgang beendet. Markus Zeiner entschied diesen für sich, gefolgt von Gerhard Mayr, Günther Ulsamer, sowie die punktegleichen Stefan Kaiser und Helmut Danksagmüller.

Schon fast traditionell das nun folgende „Stelzenessen“ am Flugplatz. Danach blieben noch einige Teilnehmer, Funktionäre und Vereinsangehörige in gemütlicher Runde am Platz und ließen den Tag ausklingen.

Am Sonntag hatte sich der Wind wieder beruhigt, der Himmel war zwar wolkenverhangen, doch die Bedingungen ließen für alle Piloten einen guten dritten Durchgang erwarten.
Wieder war der Beginn für 9:00 Uhr angesetzt und pünktlich startete der erste Pilot zum dritten Durchgang.
Zum Glück blieben die Wetterverhältnisse für alle Teilnehmer im letzten Durchgang gleich und so konnte die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten werden, den noch war der Sieg für jeden der vier führenden Piloten möglich.
Gerhard Mayr zeigte sich im dritten Durchgang wieder gewohnt souverän und entschied diesen für sich. Auch Günther Ulsamer setzte nochmals alles auf eine Karte, er wurde Durchgangszweiter. Knapp dahinter folgten Markus Zeiner und Helmut Danksagmüller.

Den Sieg beim 41. internationalen Innviertler Wanderpokal holte sich letztendlich aber Markus Zeiner.
Er konnte damit seinen letztjährigen Sieg wiederholen. Eine schöneLeistung. Auf den Plätzen folgten Gerhard Mayr, Günther Ulsamer, Stefan Kaiser und Helmut Danksagmüller.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden für die fünf Erstplazierten schöne Pokale ausgegeben. Jeder Teilnehmer bekam ein kleines Geschenk aus der Tombola, Urkunden und Ergebnislisten sind sowieso obligatorisch.
Auch ist es schon fast traditionell, dass aus diesem Wettbewerb die oberösterreichische Landesmeisterschaft herausgewertet wird. Gerhard Mayr konnte dabei ein weiteres mal den Landesmeistertitel in F3A auf seiner Habenseite verbuchen.

Welche Modelle und Technik wurde eingesetzt?
Grundsätzlich ist zu sagen, in unseren Breiten ist der Umstieg zum Elektro-F3A-Modell vollzogen. Bis auf einen einzigen Teilnehmer setzten alle Elektroantriebe ein.
Hier sind in ersterLinie die Namen Hacker, Axi und Plettenberg zu nennen. Bei den Hacker Antrieben wird der Innenläufer mit Getriebe  „C50 Acro-Competition XL“ sehr häufig eingesetzt, einzig Günter Ulsamer setzte bereits den nagelneuen Hacker-Aussenläufer Q80 ein.
Der Motor konnte mit einer brachialen Leistung und einem sehr ruhigen Lauf überzeugen.Bei allen eingesetzten Elektrotriebwerken kann die Luftschraube so gebremst werden, dass im Abwärtsflug die Geschwindigkeit nicht größer ist als im Steigflug. Dies erzeugt beim Beobachter einen sehr ruhigen und gleichmäßigen Eindruck.

Bei den Modellen werden nach wie vor sehr viele Flieger der Edelschmiede Qxai eingesetzt.
Es waren wieder einige Doppeldecker im Einsatz, welche mit einem tollen Flugbild aufwarten konnten und dem Teilnehmer gegenüber dem Eindecker keine Nachteile einbrachten.

In Fernsteuerungsbereich kann gesagt werden, dass ca. 90 Prozent der Teilnehmer auf 2,4 Ghz Technik setzen. Hier wiederum hat Robbe/Futaba mit dem Fasst-System ganz klar die Oberhand.
Wesentlich öfter als in früheren Jahren sind mittlerweile Handsender im Einsatz. Es kann aber keine Präferenz für Hand- oder Pultsender gegeben werden, den hier zählt letztendlich der persönliche Geschmack des Piloten.

Zum Abschluss dieses Berichtes möchte ich mich im Namen des austragenden Vereines bei allen Teilnehmern, Punkterichtern, Funktionären, dem Wettbewerbsleiter und den zahlreichen Helfern aus dem Verein sehr herzlich bedanken. Ein Wettbewerb in dieser Größenordnung ist nicht ohne einen guten Zusammenhalt im Verein durchführbar.
Viele fleißige Hände waren im Vorfeld, während der Veranstaltung und auch in der Nachbereitung tätig.

Vielen Dank dafür.

Auch den weit her angereisten Teilnehmern sei hier nochmals gedankt. Viele hunderte Kilometer auf sich zu nehmen, ist in der heutigen Zeit nicht mehr so selbstverständlich.
Hier hohe Kosten zu haben und dann in einem Durchgang vom Wetter benachteiligt zu werden, das ist sicher nicht schön, aber das bringt dieser Sport nun einmal so mit sich.

Auch den Punkterichtern gilt ein herzlicher Dank. Am Samstag bei Temperaturen weit über 30 Grad jeden Flug aufmerksam zu beobachten, ist sicher nicht so einfach!
Einen herzlichen Dank möchten wir auch den vielen Firmen, die den Verein und die Veranstaltung mit einer Sachspende bedacht haben, aussprechen!

Auf ein hoffentlich zahlreiches Wiedersehen beim 42. internationalen Innviertler Wanderpokal F3A im Jahr 2011, freut sich die Schärdinger-Flieger-Union.


Gerald Schmiedbauer


Fotoalbum F3A 2010